Für Hersteller von Heizungs-, Klima- und Sanitärprodukten wird das ESPR-Label besonders relevant: Viele SHK-Produkte fallen bereits unter das Energielabel – und werden künftig zusätzlich oder alternativ ein ESPR-Label tragen müssen. Die 50%-Regel entscheidet dabei, welches Label gilt.
Entscheidend ist die Datenbasis: Wer heute bereits strukturierte Produktdaten pflegt – von Umweltdeklarationen über LCA-Daten bis hin zu Reparaturinformationen – hat einen klaren Vorteil bei der Umsetzung. Der Digitale Produktpass wird zum zentralen Datenspeicher für alle Label-relevanten Informationen.
Die Übergangsfrist von 18 Monaten nach Verabschiedung der delegierten Rechtsakte klingt lang – erfahrungsgemäß erfordert die Aufbereitung von LCA-Daten, die Integration in bestehende PIM-Systeme und die Anbindung an DPP-Infrastrukturen jedoch erhebliche Vorlaufzeit. Frühzeitige Vorbereitung zahlt sich aus.