EPD (Umweltproduktdeklaration)

Standardisiertes, unabhängig verifiziertes Dokument, das die Umweltauswirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus quantifiziert.

Definition

Eine Umweltproduktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD) ist ein nach ISO 14025 (Typ-III-Umweltdeklaration) erstelltes Dokument, das die Umweltauswirkungen eines Produkts auf Basis einer Ökobilanz (LCA) nach ISO 14040/14044 transparent und quantifiziert darstellt. Für Bauprodukte gilt zusätzlich EN 15804+A2 als Grundregel. EPDs dokumentieren Umweltwirkungen wie Treibhauspotenzial, Versauerungspotenzial, Ressourcenverbrauch und Abfallaufkommen über alle Lebensphasen.

Einordnung & Kontext

EPDs sind derzeit noch freiwillig, werden aber für Gebäudezertifizierungen (DGNB, BNB, QNG, LEED, BREEAM) vorausgesetzt. Die neue Bauproduktenverordnung (EU) 2024/3110 sieht vor, dass EPD-Daten zukünftig verpflichtender Bestandteil der Leistungs- und Konformitätserklärung (DoPC) werden. In Deutschland ist das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) der führende Programmhalter für Bau-EPDs; die Datensätze fließen in die ÖKOBAUDAT des Bundes ein.

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